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Eintrag vom 16.08.2018

Condition Monitoring auf der WindEnergy – die GfM wird zwanzig!

Natürlich genießen Windenergieanlagen heute ein deutlich ausgereifteres Instandhaltungsmanagement als noch vor 20 Jahren. Und doch lässt sich ungeplanter Anlagenstillstand oft nur dann zuverlässig vermeiden, wenn die Hauptkomponenten regelmäßig durch Condition Monitoring überwacht werden. So werden bereits kleinste Schädigungen frühzeitig erkannt. Instandsetzungsmaßnahmen erfolgen, wenn Ertragsausfälle noch gering sind.
Betreiber von Windenergieanlagen stehen zwangsläufig immer vor der Frage, ob sich die Kosten für Condition Monitoring tatsächlich durch einen adäquaten Nutzen rechtfertigen lassen. Außer dem reinen kaufmännischen Zahlenwerk muss man aber für eine belastbare Nutzenanalyse genau genommen auch versuchen abzuschätzen, was ein Condition Monitoring System tatsächlich leistet, ob mit ihm alle relevanten Schädigungen rechtzeitig erkannt werden und ob keine Zusatzkosten durch Fehlalarme entstehen.
Lösungen zu genau diesen Fragen liefert die GfM – seit nun fast 20 Jahren! Im Juli 1999 gründeten Dr.-Ing. Rainer Wirth, Dipl.-Ing, Axel Haubold und Dipl.-Ing. Kai Uchtmann die GfM mit dem Ziel, bessere Leistungen und bessere Systeme anzubieten, als damals auf dem Markt verfügbar waren. Von Anfang ging es darum, maschinendiagnostische Dienstleistungen auf hohem Niveau zum Massenprodukt zu qualifizieren und ein Online-System zu entwickeln, mit dem wirklich alle Unregelmäßigkeiten erkannt werden, die Anzahl der Fehlalarme vernachlässigbar ist und obendrein der Mensch von Analysetätigkeit weitgehend entlastet wird. Das ist gelungen. Das Produkt heißt Peakanalyzer. Und genau dieser Peakanalyzer tut nun in vielen WEAs seit Jahren zuverlässig seine Arbeit.
Um die Diagnose zu automatisieren, durchsucht ein intelligenter Algorithmus Ordnungsspektren und Hüllkurvenordnungsspektren nach auffälligen Peaks, die von der Frequenz her zu einem möglichen Schadensmuster passen. Im Grunde macht das ein Mensch, der als Maschinendiagnostiker arbeitet, auch nicht anders. Die Leistung, mit der der Antrieb betrieben wird, hat kaum Einfluss auf die Diagnosequalität. Lange Messzeiten sorgen für eine hohe Trennschärfe. Aus der konsequenten Anwendung der Ordnungsanalyse ergibt sich eine sehr gute Toleranz von durchaus erheblichen Drehzahlwelligkeiten während der Messung. Die Anzahl der anschließbaren Sensoren ist praktisch beliebig. Für Windenergieanlagen werden oft acht, neun oder zehn Sensoren verwenden. Für Installation und Inbetriebnahme ist keinerlei Spezialwissen erforderlich. Der Überwachungsservice, also das arbeitstägliche Verifizieren von Alarmen, kann der Anlagenbetreiber selbst erledigen. Alternativ kann die GfM oder ein Dritter beauftragt werden.
Ergänzend wird auf der WindEnergy Hamburg für mobile Aufgaben der PeakStore5 vorgestellt. Dieses kleine, tragbare Diagnosegerät wiegt nur ca. 2,5 Kilogramm und kann die Signale von 12 Sensoren mit einer Akkuladung mehr als fünf lang Stunden erfassen. Das Gerät ist mit einer Smartphone-App fernsteuerbar, so dass Arbeitsschutzauflagen problemlos erfüllt werden können. Auch die Schwingungsdiagnosen, die die GfM selbst als Dienstleistung anbietet, werden mir derselben Technik erledigt.
Die GfM Gesellschaft für Maschinendiagnose ist auf der WindEnergy in Hamburg am Stand B5.427 zu finden.
 








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