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WindEnergy Hamburg 2026
22.09.2026 - 25.09.2026
Fundamentüberwachung an Windenergieanlagen
In den letzten Jahren wurde vermehrt über Probleme an Fundamenten von Windenergieanlagen berichtet. Die jeweils konkrete Beurteilung macht Untersuchungen an den einzelnen Anlagen notwendig. Neben der umfangreichen direkten Begutachtung des Fundaments selbst durch Spezialisten, kommen für die Erhärtung eines konkreten Anfangsverdachts indirekte Messverfahren infrage, die nicht das Fundament selbst, sondern die Bewegung des Fundamenteinbauteils beschreiben.
Zu Bewegungen des Fundamenteinbauteils kann es unter Belastung kommen. Belastungen können entweder provoziert werden, z. B. durch einen Notstop der Anlage, oder man nutzt Belastungen aus dem normalen Anlagenbetrieb, was für die WEA wesentlich schonender ist.
Um die Bewegungen des Fundamenteinbauteils infolge normaler Betriebsbelastungen zu analysieren, ist der Baseanalyzer an der WEA fest installiert und misst online rund um die Uhr alle Betriebssituationen. Als Sensoren kommen Wegsensoren und Dehnungssensoren zum Einsatz.
Der Baseanalyzer kann als autarkes System oder als Bestandteil des Peakanalyzer geliefert werden.

Installation:
Die Weg- und Dehnungssensoren werden im Bereich des Fundamenteinbauteils installiert. Dies ist in der Regel in ein paar Stunden erledigt. Oft genügt es, in Haupt-windrichtung und quer dazu zu messen.
Überwacht wird die Bewegung des Turms. Eine Alarmschwelle kann frei eingegeben und natürlich jederzeit verändert werden. Die Kombination von Weg- und Dehnungssensoren lässt die Unterscheidung zwischen zulässiger elastischer Dehnung und kritischer Turmbewegung zu.
Als Dehnungssensor kann eine DMS-Messstelle appliziert werden.
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