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Peakanalyzer – das vollautomatische Online-Condition-Monitoring-System

Der Peakanalyzer überwacht die Schwingungen eines Antriebs. Aus gemessenen Zeitsignalen werden Spektren, Hüllkurvenspektren, Ordnungsspektren und Hüllkurvenord­nungs­spektren gebildet. Diese werden auf Muster untersucht, die für Schäden an Antrieben typisch sind. Und wenn dies der Fall ist, wird eine Alarmmeldung generiert. Das alles geschieht vollkommen automatisch, ohne menschliches Zutun.

Der Alarm beinhaltet eine Klartextmeldung, die die erkannte Unregelmäßigkeit leicht verständlich beschreibt. Hier tritt nun das erste Mal der Mensch in Aktion, der diesen Alarm quittieren sollte.

Zwischen dem ersten Alarm und dem tatsächlichen Ausfall eines Antriebselements vergeht in den meisten Fällen noch sehr viel Zeit. In der Regel wird man das „Wachsen“ eines Schadens beobachten, während man parallel die Instandsetzung organisiert.

Außer der sehr aussagefähigen Klartextmeldung gibt es natürlich die Möglichkeit, sich alle Daten anzusehen, die zu dem Alarm geführt haben. Dies sind Spektren und Hüllkurvenspektren, Wasserfalldarstellungen und Spektrogramme oder eben der Verlauf der Amplitude einer bestimmten Frequenzlinie über der Zeit. So können Diagnoseexperten ihre spezifischen Erfahrungen einbringen.

Die Betreuung des Peakanalyzers kann der Anlagenbetreiber selbst vornehmen. Alternativ kann die GfM beauftragt werden oder ein unabhängiger Dritter.

Schäden, die mit dem Peakanalyzer zuverlässig erkannt werden können:

  • Wälzlagerdefekte
  • Unregelmäßigkeiten an Zahnrädern
  • Fehler an Wellen
  • Unwucht
  • Ausrichtfehler
  • sonstige Unregelmäßigkeiten
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Hohe Diagnosezuverlässigkeit durch innovative Algorithmen

Es dürfen keine Schäden am Antrieb übersehen werden. Es dürfen aber auch nicht ständig Fehlalarme erzeugt werden, weil ein Diagnosesystem überempfindlich reagiert. Im Peakanalyzer kommen intelligente Algorithmen zum Einsatz, die die Diagnose perfektionieren.

  • Zuverlässige Diagnose bei Drehzahlwelligkeiten durch konsequente Anwendung der Ordnungsanalyse
  • Vermeidung von Fehldiagnosen wegen zu geringer spektraler Auflösung durch Bildung hochauflösender Spektren mit 32.768 Linien
  • Zuverlässige Diagnose auch bei unbekannten Lastverhältnissen durch Nutzung der DVS-Analyse
  • Zuverlässige Diagnose trotz zufälliger Übereinstimmung von Schadensfrequenzen durch Kreuzvergleich mit mehreren Symptomen
  • Zuverlässige Diagnose bei undefinierten Betriebsbedingungen durch automatische Verifikation gültiger Diagnosebedingungen
  • Zuverlässige Diagnose auch bei zufälligem Schwingungseintrag durch Verifikation eines Alarmzustands in aufeinander folgenden Messungen
Peakanalyzer mit Überspannungsschutz
Peakanalyzer mit 26 Kanälen
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So sieht ein Alarm aus

Ein Alarm wird im Peakanalyzer Manager und bei Bedarf auf externen Plattformen wie einem Leitstand angezeigt.

In der Alarmübersicht werden Auffälligkeiten und ein zugehöriger Signifikanzwert tabellarisch dargestellt. Der Nutzer muss keine Diagnosekenntnisse besitzen und kommt dennoch in den Genuss von tiefendiagnostischen Diagnoseergebnissen.

In Ordnungsspektren und Hüllkurvenordnungsspektren der erkannten Unregelmäßigkeiten kann ein Diagnoseexperte das Ergebnis des Peakanalyzers überprüfen.

Alarmübersicht
Ordnungsspektrum und Hüllkurvenordnungsspektrum bei erkanntem Wälzlager-Innenringschaden
Ordnungsspektrum bei lokalem Verzahnungsschaden