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Getriebeinspektion und Videoendoskopie

Weder vom Besitzer noch vom Bedienpersonal einer Produktionsanlage würde man erwarten, dass technisches Tiefenwissen zu allen Anlagenkomponenten vorliegt. Daher ist es vollkommen normal, dass man gezielt Spezialisten bemüht. So ist es auch bei mechanischen Antrieben, insbesondere bei Getrieben. Das fachkundige Feststellen und Beurteilen des Schädigungszustands von Getrieben sowie das Ableitung von konkreten Empfehlungen für Weiterbetrieb und Instandhaltung ist eine wichtige und gefragte Dienstleistung.

Unter Getriebeinspektion verstehen wir im Wesentlichen das Beurteilen:

  • des äußeren Zustands eines Getriebes, das Feststellen von Leckagen, Fundamentierungsproblemen und thermischen Auffälligkeiten,
  • der Funktion des Schmiermittels,
  • der Zahneingriffe auf der Grundlage der einsehbaren Zahnflanken und
  • der einsehbaren Wälzlager.

Für die Inspektion muss der Antrieb abgeschaltet und gegen Bewegung gesichert werden. Dann werden die Schaulochdeckel geöffnet. Nun nimmt unser Spezialist einsehbare Teile direkt oder mit Hilfe eines Videoendoskops in Augenschein. In der Regel wird die Getriebeinspektion mit einer Schwingungsdiagnose kombiniert, denn:

  • Die Inspektion bietet zwar Vorteile bei der Beurteilung von Schadensart und Schadensgröße an Zahnflanken, beschränkt sich aber in der Regel nur auf die gerade einsehbaren Zähne. Demgegenüber liefert die Schwingungsdiagnose Aussagen zu allen Zähnen mit allerdings weniger belastbaren Aussagen zur Schadensgröße.
  • Auch bei Wälzlagern liefert die Inspektion definitive Aussagen zu Art und Größe von Schäden, soweit diese direkt oder mit Hilfsmitteln eingesehen werden können. Mit der Schwingungsdiagnose werden zwangsläufig die kompletten Laufflächen sowie alle Wälzkörper untersucht.
Verzahnungsbeurteilung
Schmiermittelbeurteilung