GfM Gesellschaft für Maschinendiagnose mbH
Geräte - Fundamentmonitoringsystem

Betonfundamente von Windenergieanlagen unterliegen einer Reihe von Einflüssen, die zum Teil schädigenden Charakter haben können. Sollte es zu Schäden kommen, so kann ein Anzeichen dafür sein, dass die Ankerbolzen, an denen der Stahlrohrturm verschraubt ist, geringfügig nachgeben. Dies führt dann dazu, dass die Spannung, mit der der Turm am Betonfundament verschraubt ist, nachlässt. Dies wiederum kann in bestimmten Belastungssituationen zu Klaffung zwischen Betonfundament und Stahlrohrturm führen.

Für den Betreiber einer Windenergieanlage ist es zunächst erforderlich zu wissen, wie groß die Bewegung zwischen Fundament und Turm ist. Erst ab einer bestimmten Größe dieser Bewegung - vielfach werden drei Millimeter als Grenzwert angenommen - müssen dann weitere Untersuchungen und Abhilfemaßnahmen folgen.

Das Fundamentmonitoringsystem der GfM Gesellschaft für Maschinendiagnose in Berlin realisiert auf sehr simple Art und Weise die Überwachung der Bewegung zwischen dem Stahlturm einer Windenergieanlage und deren Betonfundament. Dazu werden außen am Turm vier Sensoren im Winkel von 90 Grad (z.B. in den vier Himmelsrichtungen) angebracht. Wenn einer dieser Sensoren registriert, dass die Bewegung des Turm zu einer Klaffung zwischen Stahl und Beton von drei Millimetern oder mehr führt, wird ein Alarm erzeugt, welcher als SMS zum Betreiber gesendet wird. Per SMS können dann weitere Informationen abgefragt werden.

Sensor bei festem Fundament

Sensor bei Klaffung

Die Überwachung erfolgt ab der Installation ununterbrochen, also in allen realen Betriebssituationen, bei realen Windverhältnissen, bei Sturm, bei Kälte, bei Hitze oder Regen. Alle in der Realität vorkommenden Windstärken und Windrichtungen werden als Messwert verwendet. So wird ein reales Bild vom Bewegungsverhalten geliefert. Eine künstliche Schwingungsanregung etwa durch Notbremsung könnte dies bei weitem nicht leisten.

Die Installation des gesamten Systems ist denkbar einfach und vom Betreiber selbst durchzuführen. Schnelle Montierbarkeit und Demontierbarkeit standen bei der Konzeption des Systems im Fokus. Soweit möglich, werden Halterungen aus Magnetwerkstoffen verwendet.

Die Sensoren sind außen am Turmfuß, die Datenerfassungseinheit vorzugsweise ebenfalls auf der Außenseite des Turm zu installieren. Der Kunde muss in Eigenregie lediglich für eine Stromversorgung (230 Volt Netzspannung oder 24 Volt Gleichspannung) sorgen.

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